Geschichte

Nittingen_kleinEingliederung: 01.05.1978

Einwohner:

Die leichte Bodenerhebung bei dem dorf Nittingen zog schon früh Siedler an. Wie die Funde nördlich der heutigen Ortschaft beweisen, siedelten bereits in der Jungsteinzeit (ca. 3500-1700 v. Chr.) dort Menschen. Die früheste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1307.

Zum Stadtteil Nittingen gehören auch der Weiler Bettendorf.

Vereine:

  • Freiwillige Feuerwehr

Quelle: 1. Auflage 1991 – Landkreis Donau-Ries

Geschichte

Niederhofen_kleinEingliederung: 01.01.1972

Einwohner:

Das kleine Dorf Niederhofen liegt am Augraben, der vom Heidweiher kommt und in Oettingen in die Wörnitz fließt. Die frühe Geschichte Niederhofens ist die Geschichte der im Hochmittelalter gegründeten Siedlung Erlbach. Durch die weite Streuung haben sich wohl zwei Ortskerne herausgebildet, so daß zwischen „Elerbach“ dem heutigen Erlbach und „niedern Elerbach“ dem heutigen Niederhofen unterschieden wurde. Bis zur ersten Grafschaftsteilung von Oettingen im Jahr 1416 verlief die Entwicklung gemeinsam. 1314 wurde wurde Erlbach und Niederhofen an das Kloster Kaisheim veräußert (daher das K im Wappen). Die Salbücher des Klosters Kaisheim zwischen 1319 und 1352 unterscheiden zwischen „Elerbach und niedern Elerbach“. Somit war Erlbach also fast vollständig kaisheimisch. In der Folge dehnten die Grafen von Oettingen ihren Einfluß aus und gewannen auch Rechte in Erlbach. In den Teilungsvereinbarungen der Grafschaft Oettingen wird „niedern Elerbach“ als Niederhofen 1416 dem Amt Oettingen-Wallerstein zugeordnet.

Kirchlicher Mittelpunkt für Niederhofen ist die von 1730 bis 1740 errichtete Kapelle. Sie enthält eine im Stuck dieser Zeit ausgeführte Decke und eine Darstellung der fünf Wundmale Christi. Auch der 1730 geschaffene Altar zeigt die fünf Wundmale, flankiert von zwei Säulen. Die Pfarrkirche des Dorfes steht allerdings nicht weit entfernt in Ehingen am  Ries.

Vereine:

  • Sportverein
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Gartenbauverein

Quelle: 1. Auflage 1991 – Landkreis Donau-Ries

Geschichte

Lehmingen_kleinEingliederung: 01.07.1976

Einwohner:

Etwa drei Kilometer nördlich von Oettingen liegt das Pfarrdorf Lehmingen. Es ist bereits 1009 als selbständige Pfarrei bezeugt. Im 13. und 14. Jahrhundert sind Herren vom Berg in dem Ort ansässig. Von 1401 bis 1532 wurde die Gemeinde vom Kloster Auhausen aus betreut. Das Dorf gehörte dann zur Markgrafschaft Ansbach, die 1533 dort die Reformation durchführte. Im Dreißigjährigen Krieg wurde auch Lehmingen schwer mitgenommen. Österreichische Exulanten füllten die in der Bewohnerschaft entstandenen Lücken und fanden in Lehmingen eine neue Heimat. 1683 legte ein Brand fast die ganze Ortschaft in Schutt und Asche. Der Turm der Lehminger St.-Martins-Kirche mit seinem ausgebauten Gewölbe im Erdgeschoß stammt vom Anfang des 15. Jahrhunderts. Das Langhaus wurde 1791 im. sog. Markgrafenstil errichtet. Sein Inneres besitzt ringsum laufende Emporen und Fenster im Stichbogen. Altar und Orgel sind übereinander angeordnet. Der quadratische Turm ist oben mit einem Pyramidendach abgeschlossen.

Bekanntester Sohn des Dorfes ist mit Sicherheit der berühmte Heimatdichter Friedrich Völklein.

Er wurde am 12. Juni 1880 als ältester von vier Söhnen eines Landwirtsehepaars geboren. Nach seiner Ausbildung zum Lehrer unterrichtete er 40 Jahre in Würzburg. Beim Luftangriff auf Würzburg im März 1945 wurde er ausgebombt. Anschließend schlug er sich zu Fuß zu seinem Bruder Johann und dessen Familie nach Lehmingen durch. Nach dem Zweiten Weltkrieg lies er sich in Nördlingen nieder, wo er auch am 07. Juli 1960 starb.

Vereine:

  • Sportverein
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Musikverein

Quelle: 1. Auflage 1991 – Landkreis Donau-Ries, Wikipedia